
INITIATIVE: RETTET DIE BIENEN!
Göttliche Bienen
Die Geschichte der Menschheit ist eng mit dem Bienenprodukt Honig verbunden.
Die ältesten bildlichen Darstellungen einer Honigernte sind 10.000 bis 15.000 Jahre alt und wurden in einer Höhle in Spanien gefunden.
Da sich der Mensch des Altertums, die Herkunft des Honigs, lange Zeit nicht erklären konnte, die Biene aber gleichzeitig verehrt wurde, galt Honig in vielen Völkern als göttliche Speise. Im Mittelalter war Honig so kostbar wie Salz und jahrhundertelang ein wichtiger Handlesartikel.

Was leisten Bienen?
Um 1 kg Blütenhonig zu produzieren, muss eine Biene den Nektar von mindestens drei Millionen Blüten sammeln und eine Flugstrecke zurücklegen, die einer sechsmaligen Erdumrundung entspricht.
Neben anderen Insekten leisten freilebende Bienen wie auch kommerzielle Bienenkolonien viele Ökosystemdienste. Schätzungen zufolge werden von den 100 Pflanzenarten, die über 90 Prozent der weltweiten Ernährung sicherstellen, über 70 von Bienen bestäubt.
In Europa zählen dazu 84 % der 264 Getreidearten und 4000 Gemüsearten.
WELTWEITES BIENENSTERBEN - Bis zu 85% Rückgänge bei Bienenvölkern
Die weltweiten Bienenbestände gehen immer drastischer zurück. Das zeigt das Umweltprogramm der Vereinten Nationen UNEP in einem Bericht. Besonders der industrialisierte Norden verliert von Jahr zu Jahr große Teile seiner Bienenvölker, manche Regionen verzeichnen sogar Rückgänge von 85 Prozent.
Wenngleich die genaue Ursache des Rückgangs noch immer unklar ist, kennt man bereits über ein Dutzend Faktoren. Schädlinge wie Pilze, Milben und Viren, die dank globaler Handelswege alle Regionen erobert haben, gehören dazu; zudem Bienen-gefährdende Chemikalien in der Landwirschaft, wie systemische Insektizide oder chemische Saatgut-Schutzüberzüge oder auch die Luftverschmutzung, aufgrund derer Bienen ihre bevorzugte Nahrung schlechter wahrnehmen.
Doch auch Faktoren wie der Biodiversitäts-Verlust dürften eine Rolle spielen. Bienen brauchen eine Reihe verschiedener Pflanzen, um ihre Larven zu versorgen. Sie verlieren jedoch zunehmend ihre Nahrungsgrundlage.
20.000 Blütenpflanzen könnten ohne entsprechende Schutzmaßnahmen in den kommenden Jahrzehnten verschwinden, was das Immunsystem des Bienen - Nachwuchses schwächt und noch anfälliger für Schädlinge macht.
Schließlich ändert auch der Klimawandel Blühzeiten und Niederschläge, was bestehende Probleme verstärkt und das Pollen- angebot verändert.

WAS PASSIERT, wenn die Bienen sterben!
Rund ein Drittel unserer Ernährung hängt direkt oder indirekt von der Biene ab.
Getreide ist zwar von Insekten unabhängig, aber viele Früchte und Ölsaaten, aber auch Nüsse brauchen Bienen zur Bestäubung.
Da haben nun die Völkerverluste in den USA eine Dimension, die alles bisher Dagewesene übersteigt. Die Gefahr des großflächigen Bienensterbens, beschränkt sich längst nicht mehr nur auf Europa und Nordamerika, auch Asien und Afrika sind indessen - zum Teil noch regional beschränkt - betroffen.
Der Mensch hat den Irrglauben entwickelt, der technische Fortschritt habe ihn im 21. Jahrhundert von der Natur unabhängig gemacht.
Die Bienen zeigen, dass wir in einer Welt mit sieben Milliarden Menschen, in Wahrheit viel mehr statt weniger von Dienstleistungen der Natur abhängen.


Goldburg unterstützt die Aktion!
Goldburg hat sich das Ziel gesetzt, diese Aktion maßgeblich zu begleiten. Deshalb erhält jeder Kunde, für eine Energiemessung, ein Kilo reinsten Bienenhonig.
Dadurch unterstützen auch Sie die Initiative "Rettet die Bienen" und sichern den Menschen den natürlichen Naturkreislauf, denn ohne Bienen kein Leben.





